Was macht CoreFiles?
CoreFiles verbindet Netzlaufwerke (SMB), SharePoint, WebDAV, SFTP und lokale Ordner in einer App. Du durchsuchst Dateien, legst Favoriten an, scannst Dokumente und öffnest Dateien zum Bearbeiten – alles an einem Ort. Sprache, Erscheinungsbild und die Anzeige versteckter Dateien stellst du in den Einstellungen ein.
Wie füge ich einen Speicherort hinzu?
Tippe in den Einstellungen unter „Verbindungen“ auf „Verbindung hinzufügen“. Wähle Name und Typ (z. B. SMB oder SharePoint), gib Server-Daten und optional Anmeldedaten ein. Hinweis: WebDAV-Verbindungen werden nur über HTTPS eingerichtet. Die neue Verbindung erscheint in der Liste der Speicherorte.
Welche Speicher werden unterstützt?
CoreFiles unterstützt SMB/CIFS (Netzlaufwerke), SharePoint (Microsoft 365), WebDAV (nur HTTPS), SFTP sowie lokale Ordner und den verschlüsselten Bereich „Private Daten“ auf dem Gerät.
Wie funktioniert das Scannen?
Unter Einstellungen -> Scan-Shortcuts legst du bis zu acht Ordner auf verbundenen Speichern an. Diese Speicherorte werden in der Scan-Ansicht als Schnellwahl angezeigt. Wähle vor dem Scannen einen Shortcut – der Scan wird dann dort abgelegt, ohne dass du jedes Mal neu navigieren musst. Im Tab „Scannen“ kannst du alternativ ein Dokument scannen oder ein Foto aufnehmen und danach einen beliebigen Zielordner wählen – die Datei landet auf dem gewählten Speicher.
Was sind „Private Daten“?
Private Daten ist ein optionaler, lokal auf dem Gerät verschlüsselter Speicher. Er wird mit Face ID, Touch ID oder Gerätecode geschützt. Nur du hast Zugriff – ideal für sensible Dokumente.
Wo werden Anmeldedaten gespeichert?
Benutzername und Passwort für Speicherverbindungen werden sicher im iOS-Schlüsselbund (Keychain) gespeichert. Sie verlassen nicht dein Gerät und werden nicht an Dritte übertragen.
Sind meine Daten sicher?
CoreFiles überträgt Dateien nur zu den von dir konfigurierten Speicherorten (z. B. dein NAS oder SharePoint). WebDAV wird ausschließlich über HTTPS genutzt; SMB-Verbindungen werden mit SMB3-Verschlüsselung (Sealing) aufgebaut, sofern der Zielserver dies unterstützt. Anmeldedaten liegen im iOS-Schlüsselbund; „Private Daten“ sind lokal verschlüsselt.
Kann ich meine Einstellungen sichern und wiederherstellen?
Ja. In den Einstellungen im Bereich „Konfiguration“ findest du „Konfiguration exportieren“ und „Konfiguration importieren“. Die Datei ist verschlüsselt: Beim Export wählst du ein Passwort und gibst dasselbe Passwort beim Import ein. Gesichert werden u. a. Speicherorte (SMB, WebDAV, SFTP, SharePoint, ...) inklusive der pro Verbindung eingestellten Listenoptionen, Favoriten, Scan-Shortcuts, App-Sprache, Nutzungsstatistik sowie die Option „Versteckte Dateien“ für lokalen Speicher, Private Daten und Fotos. Nicht enthalten sind die eigentlichen Dateien auf deinen Servern und das Erscheinungsbild der App (Hell/Dunkel/System).
Warum funktionieren nach dem Import manche Ordner (Dateien / iCloud) nicht?
Ordner, die du über die Dateien-App oder iCloud auswählst („App-Ordner“), speichert iOS als Berechtigung (Security-Scoped Bookmark). Diese lässt sich aus technischen Gründen nicht zuverlässig aus einer Konfigurationsdatei wiederherstellen – weder auf demselben noch auf einem anderen Gerät. Nach dem Import musst du solche Speicherorte in den Einstellungen daher erneut auswählen. Netzwerk- und Cloud-Verbindungen (SMB, WebDAV, SharePoint, ...) werden dagegen in der Regel mit der Konfiguration wiederhergestellt.
Was ist „Lokale App-Daten“ exportieren/importieren?
Unter „Lokale App-Daten“ kannst du den Inhalt von „Lokaler Speicher“ und „Private Daten“ als verschlüsselte Datei exportieren und später auf demselben oder einem anderen Gerät wieder importieren. So bleiben deine Dateien erhalten, wenn du die App löschst oder das Gerät wechselst – die Datei musst du selbst sicher aufbewahren (z. B. in iCloud Drive). Eine Konfigurationssicherung enthält dagegen keine Dateien aus diesen Bereichen.
Wo stelle ich ein, ob versteckte Dateien (mit Punkt am Namensanfang) angezeigt werden?
Für Lokaler Speicher, Private Daten und Fotos nutzt du den Schalter unter Einstellungen (Abschnitt zu diesen Speichern). Für jede Verbindung (z. B. SMB, WebDAV, SharePoint oder ausgewählter Ordner) findest du die gleiche Option unter „Verbindung bearbeiten“ im Bereich „Dateiansicht“.
Kann ich Sprache und Hell/Dunkel in der App ändern?
Ja. Unter Einstellungen gibt es eigene Bereiche für Sprache (System, Deutsch, Englisch) und Erscheinungsbild (System, Hell, Dunkel). „System“ folgt den iOS-Einstellungen für Sprache bzw. Erscheinungsbild.
KI-Scannen
Was ist „KI-Scannen“ in CoreFiles?
Beim Scannen von Dokumenten kann CoreFiles automatisch intelligente Dateinamen vorschlagen (z. B. aus erkanntem Inhalt, Datum oder Dokumenttyp), damit Scans schneller abgelegt werden.
Muss ich KI-Scannen aktivieren?
Nein. Die Funktion ist optional und kann je nach Geräte-/Systemunterstützung verfügbar sein. Du kannst auch weiterhin manuell benennen.
Werden meine Scans dafür an Drittanbieter gesendet?
CoreFiles verarbeitet Vorschläge bevorzugt mit den auf dem Gerät verfügbaren Systemfunktionen. Welche Verarbeitung konkret erfolgt, hängt von deinen iOS- und Apple-Intelligence-Einstellungen sowie der Geräteunterstützung ab.
Was passiert, wenn KI-Scannen keine sinnvolle Erkennung liefert?
Du kannst den vorgeschlagenen Namen jederzeit bearbeiten oder komplett frei vergeben.
Dropbox
Unterstützt CoreFiles Dropbox nativ?
Ja. Die Verbindung erfolgt nativ über OAuth (kein WebDAV-Workaround).
Welche Funktionen sind mit Dropbox möglich?
Dateien und Ordner durchsuchen, öffnen, bearbeiten, kopieren/verschieben sowie Freigaben (je nach Kontotyp/Berechtigungen).
Warum sehe ich bei Freigaben manchmal weniger Optionen?
Manche Dropbox-Funktionen hängen vom Abo, Team-Setup oder Admin-Richtlinien ab (z. B. erweiterte Sharing-Optionen).
Google Drive
Wie funktioniert Google Drive in CoreFiles?
Die Verbindung läuft nativ über OAuth. Danach kannst du freigegebene Quellen/Ordner in CoreFiles verknüpfen und direkt im Dateibrowser nutzen.
Warum muss ich bestimmte Drive-Inhalte ggf. einmal explizit auswählen?
Das ist ein Schutzmechanismus der Google-Berechtigungen (drive.file/Picker-basierte Freigaben). Dadurch bleibt der Zugriff kontrollierbar und sicher.
Unterstützt CoreFiles auch „Mit mir geteilt“?
Ja, sofern die entsprechenden Inhalte über den Google-Flow verknüpft wurden.
Nextcloud
Unterstützt CoreFiles Nextcloud nativ?
Ja. Verbindung und Dateizugriff erfolgen direkt über Nextcloud-kompatible APIs/WebDAV-Mechanismen.
Brauche ich Benutzername/Passwort?
Empfohlen ist ein Nextcloud-App-Passwort, wenn euer Server dies vorsieht. Das ist sicherer als das Hauptkonto-Passwort.
Kann ich über CoreFiles auch Nextcloud-Freigaben verwalten?
Ja, Freigaben sind integriert (abhängig von Server-Konfiguration und Benutzerrechten).
pCloud
Ist pCloud in CoreFiles nativ integriert?
Ja, über OAuth und pCloud-HTTP-API (nicht über WebDAV als Hauptweg).
Was ist bei pCloud-Freigaben wichtig?
Nutzerfreigaben per E-Mail sind bei pCloud API-seitig primär ordnerbasiert; Dateien werden in der Regel über Public Links geteilt.
Warum kann es sein, dass bestimmte pCloud-Bereiche (z. B. Freigaben/Papierkorb) nicht angezeigt werden?
Das hängt von API-Berechtigungen, Kontostatus und Endpoint-Verfügbarkeit für den verwendeten App-Key ab. CoreFiles blendet nicht verfügbare Bereiche aus, um Fehlzustände zu vermeiden.
Funktionsumfang einzelner Cloud-Dienste kann je nach Anbieter-API, Kontotyp, Admin-Richtlinien und Berechtigungen variieren. CoreFiles nutzt nach Möglichkeit native OAuth-Integrationen und zeigt nur zuverlässig verfügbare Funktionen.